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      Spielsucht

      Eine Online Spielsucht Therapie

      setzt an vielerlei Bereichen an. Zunächst einmal geht es um die Diagnose: Halten wir fest: Die Spielbank online hat viele Vorteile gegenüber der örtlichen Spielhalle. Allerdings scheint sie auch einer echten Spielsucht Therapie zu widersprechen, ist doch die Droge Glücksspiel stets und immer vorhanden. Ein echtes Problem, das am Beginn einer Spielerkarriere kaum eine Rolle spielt. Und das ist auch völlig normal, geht doch niemand von Kontrollverlust und Konflikten aus, die durch Glücksspiel entstehen können. Wozu auch? Am Anfang ist alles leicht und es rutschen bei weitem nicht alle in eine handfeste Sucht. PC einschalten, ein paar Mausklicks und schon kann es losgehen! Kein Türsteher, der mit Verweis auf die bundesweite Spielerkartei den Eintritt verweigert, kein mahnender Kneipier, der seine Spezis mit einem wachen Auge beobachtet. Eine Spielsucht Therapie sieht anders! Wer das bestreitet, ist entweder ein wirklich eingefleischter Anhänger der lokalen Glücksspielszene – oder besonders privilegiert.

      Natürlich, wer in Monaco oder Macau seiner Leidenschaft nachgehen kann und über das nötige Kleingeld für Flug und Hotel verfügt, den wird die Spielbank online weniger ansprechen – aber auch das ist nicht gewiss! Schließlich bietet das Netz und nur das Netz die wirklich unüberbietbare Auswahl an Spielen und Zockereien, ein Umstand, der sich kaum leugnen lässt. Glücksspiel ist eine wunderbare Sache, wenn Spaß und die Aussicht auf einen Gewinn auch garantiert bleiben beziehungsweise machbar erscheinen. Vor allem, wenn der Zock unter Kontrolle bleibt, sonst empfiehlt sich dann wirklich eine Spielsucht Therapie. Wer nun keine Lust oder auch kein Geld hat, um nach Atlantic City zu fliegen, der sollte sich mal mit den herausragenden Möglichkeiten einer Spielbank online vertraut machen. Dort findet sich alles, was jemals an Glücksspiel erfunden und kreiert wurde. Damit ist eine solche Einrichtung dem üblichen Casino vor Ort sogar um Längen voraus, haben diese doch stets nur eine gewisse Räumlichkeit anzubieten, die nicht beliebig erweiterbar ist. Ganz anders im Internet: Hier fahren die Anbieter das ganze Programm, sie benötigen nur ein wenig Speicherplatz, um auch die unbekanntesten und ausgefallensten Spiele anzubieten. Und diese stehen in ihrer ganzen Vielfalt und nicht selten auch in völlig neuer Aufbereitung zur Verfügung. Die Software kopiert die ursprünglichen Games aus dem Automaten und verbindet sie mit intelligenter Gewinnzählung.

      Das ist so simpel und zugleich so vielfältig, dass die Spieler nach ihrem ersten Besuch in einer Spielbank online  vielleicht noch den Anbieter, aber kaum mehr die eigentliche Plattform wechseln wollen. Wozu auch aufs Neue in die Spielhalle oder gar in die Kneipe um die Ecke gehen – wenn das Vergnügen viel besser und echter im heimischen Sessel zu erleben ist? Das wäre dann doch ein schlechter Witz und immer mit einem Abstieg verbunden. Auch braucht niemand mehr zu warten, bis endlich der Automat frei wird und niemand muss auch über andere Glückspilze ärgern, die im Gegensatz zu einem selbst scheinbar ständig abräumen. So schnell wie Internet, war ein Zock noch nie möglich und wen wundert dann noch die immens wachsende Fangemeinde der Spieler? Nie mehr warten und sofort losspielen – das ist heute zum ersten Mal in der Geschichte überhaupt möglich. Klar, die Vorteile liegen demnach auf der Hand – aber wie steht es um die Nachteile? Wie steht es um die Glücksspielsucht im Netz? Im Grunde genommen ist es im Internet leichter, süchtig nach Gambling zu werden, vorausgesetzt, man ist in der Lage, genügend Kapital aufzubringen. Das freilich ist in der Spielhalle nicht anders und so mancher Süchtige verkauft eine ganze Habe für den nächsten Zock. Im Netz jedoch muss er Einzahlungen leisten, die nur über Banksysteme oder Kreditkarten funktionieren.

      Da ein abgebrannter, süchtiger Spieler jedoch oft genug gar kein Konto mehr hat und auch seine Rechnungen nicht mehr bezahlt, wird ihm als erstes der Telefon- und damit der Internetanschluss abgestellt! Dann ist es aus mit dem Zocken. Aber auch mit der Sucht? Eine Spielsucht Therapie setzt an vielerlei Bereichen an. Zunächst einmal geht es um die Diagnose: Da es sich um keine stoffgebundene Sucht handelt, etwa wie beim Heroin, wird das Verhalten selbst beeinflusst. Es kommt zu neurotischen Zwangshandlungen und Wahnvorstellungen, die einzig und allein auf den möglichen Gewinn und das damit einhergehende Zocken gerichtet sind. Es gibt auch Entzugserscheinungen, die allerdings zunächst kaum körperlich, sondern vor allem seelisch beschrieben werden: Wer spielt, fühlt sich überlegen, ist Teil einer Community. Kein Wunder, dass es in Erfolgsmomenten zur massiven Ausschüttung von Glückshormonen kommt – was dann immer wieder angestrebt wird! Da ist dann auch ein weiterer Unterschied zur Drogensucht erkennbar: Während die Heroinjunkies ihren ersten Kick nie wieder erleben und sich ihre Spritze nur zur Milderung ihrer Schmerzen und damit ihrer Sucht einsetzen, kann der süchtige Zocker natürlich dieses Glücksgefühl immer wieder erleben. Allerdings verliert er mit der Zeit auch die Kontrolle über sein Tun, macht Fehler und verliert fast nur noch. Die virtuelle Welt wird trotzdem zur Heimat und gilt als besserer Ort im Leben. Alles verschwimmt und nur noch der Zock hat Wert allein! Da schließen sich dann alsbald auch körperliche Beeinträchtigungen an, etwa durch Sehstörungen, Abmagerung und Schlafschwierigkeiten.

      Die Betroffenen isolieren sich immer mehr, verlieren Arbeit und nicht selten Familie, sie vereinsamen und finden nur noch im Glücksspiel eine Art Hoffnung auf bessere Zeiten. Inmitten diesen fatalen Kreislaufs drehen sich ihre Gedanken nur noch um den großen Gewinn, das Spielen selbst wird zur Ersatzhandlung für die meisten Dinge im Leben. Gespaltene Persönlichkeiten sind zudem keine Seltenheit, müssen die Süchtigen ihren Drang doch oft verbergen und sind so gezwungen, sich ein Doppelleben aufzubauen. Ziel einer Spielsucht Therapie ist deshalb ein ganzheitlicher Ansatz. Die Spieler müssen lernen, dass die virtuelle Welt eben nicht real ist und nur einen Fluchtpunkt darstellt, sie müssen sich ihren Herausforderungen aktiv stellen. Zugegeben, der oft sehr harte körperliche Entzug findet bei einer Spielsucht nicht statt, doch kann es ungemein schwierig sein, die langsamen und auf Konsens beruhenden Prozesse der Alltags durchzustehen. Die Slot-Maschine bietet demgegenüber neutrale Unterhaltung, sie hat immer Zeit und verspricht sogar Gewinne. Der kontrollierte Umgang mit dem PC wird deshalb zur eigentlichen Therapie. Die Betroffenen lernen den Umgang neu und erkennen den fatalen Kreislauf ihres Problems. So lassen sich zum Beispiel bestimmte Seiten einfach sperren, auch die Hilfe durch die Familienangehörigen ist da besonders wichtig. Gemeinsam mit den Betroffenen können sie schon schnell Erfolge erzielen und die Zocker von ihrer außer Kontrolle geratenen Leidenschaft befreien.

      Thomas Klein